<- Zurück zu: Rezensionen durchsuchen

Das Reich der Elben

Carsten Steenbergen
Dienstag, 13. November 2007
Cover

Das Reich der Elben
Roman

Band 1 der Trilogie
Alfred Bekker
Verlag: Egmont Lyx, 2007
Broschiert: 500 Seiten
€ 12,00

ISBN 978-3802581274

 

Nach beinahe tausendjähriger Fahrt auf dem Nebelmeer stoßen die Elben, des eintönigen Lebens an Bord ihrer Schiffe mehr als überdrüssig, endlich auf die Küste eines unbekannten Kontinents. Sind das die Gestade der Erfüllten Hoffnung, für welche die Elben ihre alte Heimat verlassen haben?

Auf einer der Küste vorgelagerten Insel begegnen die Langlebigen den Nachkommen eines degenerierten, geflügelten Affenvolkes und müssen sich prompt ihrer Haut erwehren. Von ihrem Gegner und seiner fremdartigen Magie arg bedrängt, flüchten sie in das Innere eines Felsens, wo sie auf eine noch seltsamere Gestalt treffen: Xaror, der augenlose Seher.
Dieser sieht sich beinahe vom Fluch der Insel befreit und schickt den König der Elben in den Kampf gegen einen schier unbesiegbaren Gegner. Den Schreckensbringer.
Dem tapferen Anführer gelingt das Unmögliche und das Volk der Elben kann sich endlich an
die Besiedlung des fruchtbaren Kontinents machen.
Dort treffen sie nach und nach auf Vertreter verschiedener Rassen, die sie selbst nur noch aus Legenden kennen. Trorks, Zentauren und ... Menschen. Was friedlich beginnt, endet schnell in blutigen Kampfhandlungen. Doch nicht nur der äußere Feind sucht das Reich der Elben zu vernichten, auch im Inneren droht Gefahr. Denn von der Insel des augenlosen Sehers haben die Spitzohren etwas mitgebracht, was viel gefährlicher scheint: die üble Magie Xarors. Die letzte Hoffnung des stolzen Volkes ruht nun auf den Zwillingen des Elbenkönigs. Mit ihnen wird sich das Schicksal der Elben erfüllen.

Noch ein Roman über das wohl beliebteste Volk der Fantasy? Muss dass denn sein?
Zugegeben, Alfred Bekker erfindet mit seiner Erzählung über die Elben das Rad nicht gerade neu, dennoch ist ihm mit dem Reich der Elben ein vielversprechender Auftakt seiner Trilogie gelungen. Geläufige Bilder in abgewandelten Gewändern und ein teils episch und historisch anmutender Erzählstil führen den Leser unweigerlich in altbekannte Welten. Es würde sich niemanden wundern, wäre der Exodus der Elben dem Simarillion Tolkiens entsprungen, so sehr fühlt man sich in die Welt von Mittelerde versetzt.
Spannend ist das Vorgelegte allemal und macht neugierig auf den im November dieses Jahres erscheinenden zweiten Teil "Die Könige der Elben".

<- Zurück zu: Rezensionen durchsuchen

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.